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Dieser Weg läßt sich mit dem Waldweg von Kruttinnen nach Rosocha (3 km) verbinden. Die ganze Strecke ist ca. 14 km lang.
Der Weg beginnt in der Ortschaft Rosocha und führt durch ein Gebiet mit zahlreichen Felsblöcken an der Försterei Rostek vorbei bis zu einem Quellgebiet am See Duś. Wenn man dieses Gebiet umrundet, gelangt man nach Wojnowo, einer alten russischen Siedlung aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Besichtigung des Klosters möglich. Den Rückweg kann man entweder über einen malerischen Weg über Iwanowo und Gałkowo zu Fuß zurücklegen oder mit dem Bus (PKS) von Wojnowo oder Ukta aus zurückfahren.
Diese Gebiete mit Felsblöcken und Rollsteinen sind ein Andenken an die letzte Eiszeit vor ca. 13.000 Jahren. Die Felsblöcke (u. a. Findlinge und Feldsteine) finden sich vor allem in den Endmoränen, seltener in den Grundmoränen oder in Sandergebieten unter der Gletscherfront.
Es gibt nur noch wenige Gebiete, in denen Findlingsansammlungen erhalten geblieben sind. Einen großen Teil hat der Mensch im 19./20. Jahrhundert für den Bau von Fundamenten, Häusern, Grabsteinen, Straßen oder Bahnlinien verwendet.
Das Felsgebiet zwischen Wojnowo und Rosocha befindet sich in der Endmoräne (ca. 10 m hoch), die sich parallel zur Straße Zgon - Ruciane erstreckt und sich auch im südlichen Teil des Spirdingsees als Steinriff auf dem Boden abbildet.
Station 1 - Das Felsgebiet bei Rosocha
In dem ca. 4 ha großen Gebiet liegen etwa 3000 Felsblöcke aus Granit und Gneis. Die Steine sind 2-5 m lang, oft bemoost und bis zur Hälfte in der Erde versunken.
Wir biegen von der Straße nach Rosocha links auf einen schmalen Waldweg in südlicher Richtung zum Duś-See ab. Bei der Weggabelung wenden wir uns wieder nach links und erreichen bald eine Waldlichtung. Hier Befand sich in den 30er Jahren eine Ansiedlung von Steinbrechern. Unterwegs sieht man die Stellen, wo früher die Felsblöcke zum Verarbeiten abtransportiert wurden.
Am Weg stößt man auf das Dorf Chostka. Rechts erstreckt sich eine Schlucht, in der deutsche Kriegsgefangene des 1. Weltkriegs Steine abgebaut haben.
Der Wald, durch den wir wandern, setzt sich aus Linden, Hainbuchen und in den 70er Jahren gepflanzten Kiefern zusammen. Die Kiefern wurden früher als Harzquelle genutzt, wie man noch heute an den Kerben im Stamm erkennen kann. Um den Harzausfluß anzuregen, wurden die Bäume mit Schwefelsäure bespritzt.
Station 2 - „Der schlafende Elefant“
In der Waldmitte auf einem Steinhügel befindet sich eine riesiger Findling, der wegen seiner Form „der schlafende Elefant“ genannt wird. Auf dem Hügelabhang sehen wir die leeren Stellen von abgebauten Steinen mit dazwischenstehenden Kiefern und einer großen Eiche. Wir verlassen das Gebiet und gehen in Richtung der Försterei Rostek. Unterwegs sehen wir eine frische Aufforstung.
Station 3 - Das Quellengebiet
Von der Kreuzung an der Försterei gehen wir weiter entlang der Telefonleitung. Auf der linken Seite lassen wir eine alte Grube (das Lager für die Pflanzen) hinter uns.
Wir biegen jetzt ab und erreichen einen Bach. Dieser mündet in den Duś-See. Der Bach ist aus vielen kleinen Quellen entstanden. Die Quellen befinden sich in der Endmoräne um den Duś-See herum. Der See erhält das Wasser auch von Nordwesten, von der Wiese des Dorfes Chostka.
Wir gehen am Quellgebiet vorbei und erreichen die Straße Zgon-Ruciane. Nach 500 m überqueren wir einen Graben, der in den Duś-See mündet.
Station 4 - Duś-See
Wir erreichen den Duś-See (Fläche 35,5 ha, Tiefe max. 6 m). Er liegt in einer wunderschönen Landschaft. Gegenüber erblicken wir die Försterei.
Auf dem Hügel auf der rechten Seite steht ein Kloster der Alt-Orthodoxen. Am Seeufer sind die ersten russischen Siedler, die Einwohner des Klosters begraben.
Hier lässt sich oft der blauschillernde Eisvogel beobachten.
Station 5 - Felsblockgebiet bei Wojnowo
Auf einer Fläche von 9 ha liegen ca. 13500 Steine (Granit u. Granit-Gneis) in der Größe von 4-7 m. Auf 1 ar liegen durch-schnittlich 10-15 Steine.
Vom See aus gehen wir links (östliche Richtung). Der Pfad führt uns zu einer Fichtenschonung. Auch hier befand sich ein Steinbruch. Entlang der Wiesen beim Kloster gehen wir weiter. Unterwegs sehen wir die größten und interessantesten Felsblöcke des Gebiets: ein Findling mit 7 m Größe und daneben ein Haufen kleinerer Felsblöcke, der „Eier im Nest“ genannt wird, und andere mit interessanten Former und Farben. Auch die bemoosten Steine verdienen unsere Aufmerksamkeit.
Nach dem Waldende biegen wir links ab und gehen nach Wojnowo.
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