03.02.2012
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Gemeinde PieckiWissenswertes |
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Die Gemeinde Piecki liegt im ost-südlichen Teil der Wojewodschaft Ermland und Masuren, etwa 11 km von Mrągowo/Sensburg. Über 50% der Gemeindegelände ist bewaldet und etwa 11% nehmen die Seen in Anspruch. Durch die Gemeinde fließt Kruttina. Das ist etwa 105 km lange Paddelbootstrecke. Der Anfang ist in Sorkwity/Sorquitten, verbindet viele Seen und mündet in Bełdany See. Der mittlere Flussverlauf zwischen Bieńki und dem Dorf Krutynia/Kruttina befindet sich in der Gemeinde Piecki/Peitschendorf. Es ist dann möglich in Bootshäuser in Bieńki, Zgon, Krutyń, Nowe Miasto die Pause einzulegen. Reich an Unterholzpflanzen Waldgebiete sind einmalig für Pilzsammler.
Im Piecki gibt es: Genossenschaftsbank, Sanitätsstation, Straßenwegeverwaltung. In der Gemeinde sind außerdem Grundschulen und Gymnasium. Die Mehrheit der Ortschaften in der Gemeinde ist kanalisiert. In Piecki/Peitschendorf ist auch Kläranlage. Dank des ausgebauten Haupt- und Seitenverkehrsstraßennetzes ist es einfach nach Piecki sowohl von der Richtung Olsztyn/Allenstein als auch von Warszawa zu gelangen.
Geschichte von Piecki/Peitschendorf
Das Gebiet der Gemeinde war früher das Stammesgebiet der Galinden. Das Gebiet wurde anfangs des XIV Jh.t von den Ansiedlern aus Masovien angesiedelt. Das war der Anfang von Masuren. Der Gründer von Piecki/Peitschendorf war der Komtur von Balga Urlich von Jungingen.
Er verlieh im Jahr 1401 dem Piecio von Muszak das Land am Medalbern See (früher Nydajno, heute Grasslandschaft). Der Ortsname kommt von dem Besitzer namens Piecek oder Piecio, heutzutage Peter. Im XVIII Jh. wirtschafteten hier etwa 500 Landwirten. Seit der Bahnstrecke Czerwonki-Ruciane in Gang gesetzt wurde, änderte sich langsam der Charakter des Dorfes. Nach dem Ersten Weltkrieg waren drei Sägewerken, Molkerei, Mühlen in Betrieb und funktionierte eine Genossenschaftsbank.
Vor dem Zweiten Weltkrieg wohnten in Piecki/Peitschendorf über 1600 Menschen. Das Dorf wurde während des Krieges größtenteils zerstört und von Menschen verlassen.

Fotos von A. Stachurski
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