09.02.2012
Temp.: od -12°C do -13°C

Prędkość wiatru:
0-1 m/sek

Wettervorhersage
Mrągowo
Mikołajki

Mapa serwisu



MIKOŁAJKI (NIKOLEIKEN)

Wissenswertes

Geschichte

Man kann mit Sicherheit feststellen, auf dem Gebiet, wo heute Mikołajki (Nikoleiken) liegen, gab es schon zu pruzzischer Zeit menschliche Siedlungen. Damals, die in der Gegend umliegende Seen: Śniardwy, Mikołajskie, Łuknajno bildeten einen großen See. Mit Absicht erfolgte die Siedlungsgründung auf dem Heiden- und Sumpfgebiet mit vielen Seen, denn die natürliche Lage diente den Verteidigungszwecken. Erste historische Erwähnung stammt aus dem Jahre 1444. Der Schutzpatron der Stadt war seit den Anfängen der heilige Nikolei, Schützheilige der Segler und Wasserübergängen. Nicht weit von Mikołajki (Nikoleiken) lag das Dorf Koniec und an der anderer Seeseite lag Kozłowo. Der Verkehr zwischen diesen Ortschaften war nur mit Booten möglich. Im Winter könnte man auf dem Eis zu Fuß auf andere Seeseite gehen. Erst im Jahr 1516 wurde die erste Holzbrücke gebaut. Diese Brücke stand dort, wo heute die Fußgängerbrücke ist. Die hölzerne Konstruktion stützte sich auf Pfeiler knapp über dem Wasserspiegel, so dass um ein Boot weiter Segeln zu lassen, müsste man spezielle Klappen aufheben. Im Laufe der Zeit vergrößerte sich die Ortschaft und wurde zur Stadt. Die Entwicklung wurde manchmal durch Pestepidemien, Krankheiten, Brände gehindert.

Mikołajki (Nikoleiken) als Stadt

Die Stadtrechte erhielt Mikołajki (Nikoleiken) von dem preußischen König Friedrich Wilhelm im Jahre 1726. Die Stadt war in drei Bezirke geteilt: Koniec, Kozłowo und Targ (Markt). Der erste Bürgermeister hieß Kopetsch. Die Stadt zu dieser Zeit zählte 850 Bewohner. Geschichte der Stadt war sehr wechselhaft. Die Brände aus den Jahren 1729, 1749 und 1767 zerstörten viele Häuser, die dann wiederaufgebaut wurden. Durch die Stadt zogen fremde Armeen z.B. während dem französisch-preußischen Krieg in den Jahren 1756-1763 oder während der napoleonischen Kompanie in den Jahren 1807-1812. Es entsteht eine Schule. Im Jahr 1832 bei der Volkszählung hat man in Mikołajki (Nikoleiken) 178 Häuser und 1948 Bewohner festgestellt. Zu den Hauptbeschäftigungen zählten: Fischerei, Bierbrauerei, Weberei, Landwirtschaft und Tierzucht. Im Jahre 1834 ersetzte eine Steinbrücke die alte Holzkonstruktion. In Ostpreußen oftmals in der ersten Hälfte des XIX Jh. herrschte der Hungersnot. Grund dafür waren die Missernten, wie z.B. in den Jahren 1853 und 1858. Die Menschen waren dann gezwungen Brot aus Eichel zu backen. Es gab aber auch Zeiten mit Nahrungsüberfluss. Im Jahr 1842 die Fischer unweit von Dybowo und Łuknajno fingen mit zwei Fischernetzen 220 Tonen von Fischen. In der zweiten Hälfte des XIX Jh. ergreift das Interesse für Masuren als Gebiet wert der touristischen Erkundung immer weitere Kreise. Der preußische König Friedrich Wilhelm IV tritt im Jahr 1854 die Fahrt auf dem „Masovia“ Schiff von Ryn (Rhein), durch Mikołajki (Nikoleiken) auf Śniardwy See (Spierdingssee) und Bełdany (Beldanensee) an. Der Dampfer „Masovia“ verkehrte regulär auf der Strecke Ryn (Rhein) - Mikołajki (Nikoleiken) – Pisz (Johanisburg). Um Schiffe durch die Brücke in Mikołajki (Nikoleiken) fahren zu lassen, wurden spezielle aufhebbare Klappen aufgebaut. Der Fremdenverkehr entwickelte sich prachtvoll. Max Rosenheim während der Erkundung Masurens schrieb nieder: „In Kleinstadt Nikoleiken, die 1600 Bewohner zählt, gibt es 10 Brennereien und 25 Schankstuben“. Seit 1868 beginnen reguläre Schifffahrten auf Großen Masurischen Seen. Seit 1891 gibt es schon regulären Wassernahverkehr für Passagiere und zur Beförderung von Waren zwischen Giżycko (Lötzen) und Mikołajki (Nikoleiken). In derselben Zeit legte man neue Strasse auf, an der Strecke Mrągowo (Sensburg) - Mikołajki (Nikoleiken) – Orzysz (Arys)

Das XX Jahrhundert

Im Jahr 1901 zählen Mikołajki (Nikoleiken) schon 2267 Einwohner und wurden langsam zum beliebten Ziel der Touristen. Es kommen hier Schriftsteller und Journalisten (Stefania Sempołowska, Alfons Mańkowski, Roman Zawliński), die auf Grund seiner Erlebnissen Bücher und Feuilletonen über Masuren und Mikołajki (Nikoleiken) schreiben. Die schnelle Stadtentwicklung wurde mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges unterbrochen. Die sich zurückziehende deutsche Truppen sprangen die Brücken in die Luft. Obwohl die Stadt von den russischen Truppen nicht besetzt wurde, erlitt Mikołajki (Nikoleiken) wegen Artilleriebeschuss große Schäden. Der Wiederaufbau gab neue Impulse für weitere Entwicklung. Es wurden Wasserleitung und städtische Kanalisation ausgebaut. Um Holzbeförderung notwendig für Stadtaufbau zu verbessern, wurde neue Strasse nach Ukta (Ukta) zur Benutzung freigegeben. Es entsteht große Mühle und Sägewerk. Einige Jahre nach dem Krieg kamen die Touristen nach Mikołajki (Nikoleiken) wieder. Es entstehen Gasthäuser, Marinen, Restaurants. Auf den Seen verkehrten wieder Schiffe und Boote mit Touristen. Die Machtergreifung durch NSDAP änderte die Situation in Ostpreußen, also auch in  Mikołajki (Nikoleiken). Die Grenzenverdichtung erschwerte den traditionellen Handel mit Polen. In der Zeit der Verfolgung des Polentums, kamen die polnischen Touristen nicht mehr.

Städte und Dörfer verarmten. Behörden bauten in dieser Zeit Befestigungen und führten antipolnische Agitation. Deutschland bereitete sich für den Krieg vor. Im Jahr 1935 besuchte Melchior Wańkowicz Mikołajki (Nikoleiken). Seine Erlebnisse beschrieb er im Buch „Na tropach Smętka“. Ihm verdanken wir den heutigen oft benutzten Namen für das Stadtwahrzeichen nämlich: „Stinthengst“ oder “König der Maränen“. Am Anfang des Zweiten Weltkrieges erlitt die Stadt keine Probleme. Die Anordnung der allgemeinen Mobilmachung verursachte zwar Mangel an Arbeitskraft, vor allem auf dem landwirtschaftlichen Gebiet. Um dieser Sache Abhilfe zu schaffen, wurden Zwangsarbeiter nach Ostpreußen von besetzten Polen eingeholt. Die Polen wurden nicht als Ansiedler, sondern sklavenhafte Arbeitskraft hierher gebracht. Kriegsende und ersten Nachkriegszeiten bedeuteten für Ostpreußen einen historischen Wandel, der sich anfangs durch die Einbeziehung zu Polen, Auswanderung der Eingeborenen und Zuwanderung der polnischen Ansiedler aus verschiedenen Gebieten Polens charakterisierte.

Mikołajki (Nikoleiken) heute

Die Stadt ist heutzutage einer der beliebtesten touristischen Ortschaften in Masuren. Mikołajki (Nikoleiken) zählen 4 Tausend Einwohner. Masurische Venedig bietet viele Attraktionen zu jeder Jahreszeit. Im Winter kann man auf Segelschlitten übers Eis dahingleiten oder Eisangeln.

Im Sommer herrschen Wassersportarten. Es ist möglich in Nikoleiken als in einem großen Seglerzentrum in zahlreichen Regatten, die in der Sommersaison organisiert werden, teilzunehmen. Auf dem Gebiet der Stadt und der Gemeinde kann man außerdem sich auf verschiedene Art und Weisen erholen. Von dem großen Auswahl zu nennen sind unter anderen folgende: Fahrradausflüge, Reiten, Tennis spielen oder Wandern durch schöne Umgebung. Entdecken Sie Hotelanlagen, Gaststätten, kulturelle, sportliche Höhepunkte und bestaunen Sie die unberührte Natur! 

 





Fotos von Robert Wróbel

 

Prześlij znajomemu

Sugeruj poprawkę

Pobierz w formacie PDF

Zum Drücken

Kalender
 ‹‹  Februar 2012  ››
Mo Wt Mi Do Pi Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29        


Lokalna Organizacja Turystyczna "Ziemia Mrągowska"
Mrągowskie Centrum Informacji Turystycznej
tel. 89 741 80 39, tel. 89 743 34 67
e-mail: , ,

Copyright © LOT "Ziemia Mrągowska"